18. April 2012

Entschuldigung


Entschuldigung liebe Blumen, aber ich hatte Durst.

13. Mai 2011

Kälberwaschanlage

Endlich Regen. Der kleine Tobi schaut zwar etwas verdutzt, der Regen tut aber gut – der Wiese und deinem Fell.

12. Mai 2011

Californialand

“Schau kleine Lisa, das war mal unser schöner Teich.
Noch 4 Wochen ohne Regen und das Sauerland heißt Californialand.”

1. April 2011

Schafe und Stroh am Zaun!?

Stroh am Zaun - für Schafe "Betreten verboten"

Stroh am Zaun - für Schafe "Betreten verboten"

Habt ihr das schon einmal gesehen, Stroh am Zaun?

Jetzt im Frühjahr gehen die Schäfer mit ihren Schafherden auf Wanderschaft. Herden mit hunderten von Schafen ziehen von Hof zu Hof und fressen das erste sprießende Grün auf den Weiden. Das dürfen Sie auch im Frühjahr. Wenn ein Landwirt keine Schafherde auf seiner Wiese möchte, vielleicht weil er die Wiese gedüngt hat oder neues Gras angesät hat, bindet er etwas Stroh an den Zaun. Dann weiß der Schäfer, auf diese Wiese darf ich mit meinen Schafen nicht.

Fremde Schafe auf meiner Weide - ist erlaubt

Fremde Schafe auf meiner Weide - ist erlaubt

Übrigens, an meiner Weide hängt kein Stroh. Mein Bauer sagt immer, die Schafe fressen nichts weg. Bis ich Anfang Mai auf die Weide komme ist alles wieder gut nachgewachsen. Außerdem wird die Wiese durch die kleinen Schafsfüße gelüftet. Schafe sind besser und umweltfreundlicher als ein Kultivator aus dem Baumarkt.

6. Januar 2011

Lebensmittel sind mehr wert

Heute habe ich für euch anlässlich der aktuellen Nachrichtenlage (Dioxin) mal ein ernsteres Thema. Denn ob du “alles futters was auf den Tisch kommt”, Feinschmecker, Saisonal-Esser, Vegetarier oder Veganer bist, ob du Bioprodukte oder konventionelle Produkte bevorzugst, ob du im großen Supermarkt kaufst, bei “Tante Emma” oder direkt beim Bauern: Mit deinem Kaufverhalten “sprichst” du bei der Produktion von Lebensmitteln mit.

Lebensmittel sind kaum irgendwo so günstig wie bei uns in Deutschland. Und der Verbraucher gibt im Durchschnitt immer weniger seines Einkommens für Nahrungsmittel aus.
Nebenbei werden die Verbraucher durch den Preiskampf der immer mächtiger werdenden Discounter zu regelrechten Schnäppchenjägern erzogen.
Dieser Geiz-ist-Geil-Mentalität setzen unsere Landwirte die Kampagne “Lebensmittel sind mehr wert” entgegen.

 Einige Argumente:

  • Nahrungsmittel auf Schnäppchenpreis-Niveau gefährden auf Dauer nicht allein nur die Existenz vieler Landwirte. Es stehen auch die Vielfalt, die Qualität und die Sicherheit heimischer Nahrungsmittel auf dem Spiel.
  • Unsere Kulturlandschaft, die durch die Vielfalt und Vielzahl bäuerlicher Betriebe geprägt ist, würde nicht mehr von den Bauern gepflegt werden, wenn immer mehr Bauernhöfe zumachen.
  • Nicht zuletzt sind Tausende von Arbeitsplätzen in der Land-, Agrar- und Ernährungswirtschaft gefährdet.
  • Am Ende zahlen wir alle – auch du als Verbraucher – die Zeche!

Du hast als Verbraucher mit deinem Kaufverhalten ein hohes “Mitspracherecht” bei der Produktion von Nahrungsmitteln. “Spreche” deshalb bitte mit.  Die Landwirte, unsere Natur und auch ich, die kleine Kuh Elsa, danken es dir. 

22. Dezember 2010

Die lustige Faltkuh

Muh liebe Kuhfreunde.

Ich weiß, dass ihr mich desöfteren schmerzlich vermisst und dass mein Foto in eurem Portemonnaie schon ganz schön blass geworden ist. *seufz*.
Doch damit ist jetzt Schluß!

Bastelt mich als Faltkuh und stellt mich ins Wohnzimmer, in die Küche, ins Kinderzimmer, ins Bad, ins Büro oder sonstwo hin.

Einfach die  lustige Faltkuh ausdrucken und ich bin immer in eurer Nähe…

PS. Wenn ihr vorsichtig an meinem Schwanz zieht, wackelt mein Kopf.
 
  

Nachtrag: Hier noch ein paar Tipps und Ideen:

  • Nehmt dickeres Papier (90-120g).
  • Malt selber ein Kuh-Gesicht (dreht dazu das Kopf-Schwanz-Teil einfach um).
  • Stellt den Ausdruck auf zB. 50% und bastelt euch ein Kalb.
13. Dezember 2010

Kuh mit Aufpreis

Ein Bauer aus dem Sauerland will sich einen Geländewagen kaufen, ärgert sich aber fürchterlich über die Aufpreise für jedes kleine Extra an diesem Auto. Er schimpft zwar, kauft dann aber doch den Wagen.

Kurze Zeit später kauft sich der Autoverkäufer von diesem Bauern eine Kuh für seinen Freizeithof.

Der Bauer schreibt folgende Rechnung:
 

Rechnung:    
      
1 Kuh (Standardausführung) Grundpreis 2.400 €
Zweifarbig (schwarz und weiß) Aufpreis 150 €
Echter Rindlederbezug Aufpreis 100 €
Milchbehälter für Sommer- und Winterbetrieb   50 €
4 Zapfhähne à 12,50 € 50 €
2 Stoßstangen, verhornt à 17,50 € 35 €
Zweikreisbremssystem (Vorder- und Hinterläufe)   400 €
Allwetterhufe   100 €
Mehrstimmige Signaleinrichtung   135 €
Fliegenwedel, halbautomatisch    30 €
Verschließbare Halogenaugen   150 €
Vielstoff-Futterverwerter   1.250 €
Vollbiologische Düngevorrichtung   60 €
    ————–
Totalkuh in gewünschter Ausführung   4.910 €
27. Oktober 2010

Ich dacht’ ja nur, weil’s die Elsa war …

“DU bist DIE Kuh Elsa? Aber die Elsa ist doch tot!” höre ich immer wieder. Aber nein doch, I´m Alive.
Die Kuh Elsa (“die nette Braune, die nach dem Melken immer den Eimer umgeschmissen hat”), welche ihr meint und die 1977 durch tragische Weise ums Leben kam, war eine Großtante mütterlicherseits. Elsas Chef, der Herr von Seidewitz bekam damals telefonisch vom Butler (Dieter ‘Diddi’ Hallervorden) die traurige Nachricht überbracht.

Ich bekam bei meiner Geburt zu Ehren meiner Großtante auch den Namen Elsa.

Wie, ihr kennt meine Großtante Elsa gar nicht? Achso, ihr wart 1977 noch gar nicht geboren. Für euch habe hier noch einmal das tragische Ereignis zusammengefasst: